Isaku Yanaihara schrieb als Kunstkritiker und aus eigener Erfahrung als Modell 1945:

Auge in Auge mit dem Modell wiederholt der Künstler die Zeichnung. Die Zeichnung muss wiederholt werden, denn sie erfasst die Bewegung des Gesichts in jedem Augenblick neu; denn das Gesicht ist ständig in Bewegung. Ein Ausdruck negiert die vorhergehenden, eine Zeichnung wird durch die weiteren negiert. Wenn dann nach langer Beobachtung und einer Vielzahl von Zeichnungen das Porträt vollendet ist, negiert es alle Zeichnungen und ist in einer Weise beendet, die nicht nur einen einzelnen Augenblick ausdrückt. Demzufolge kann ein oberflächlicher Geist nicht der Gegenstand eines gemalten oder skulpturierten Porträts sein. Vor Fotografien muss man sich nicht fürchten, wohl aber vor Malern und Bildhauern. 


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Noel Ankiambom, Evangelische Grundschule Babelsberg - Hoffbauer Stiftung
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Noel vor seiner neuen Frisur
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Miriam Sauga, Ausbildung zur Hotelfachfrau
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Prof. Fritz Reusswig, Soziologie und Philosophie
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